Quarzsandgewinnung in Haltern

Quarz ist ein Mineral mit der chemischen Zusammensetzung SiO2 (Siliziumdioxid). In der Natur entsteht SiO2 durch Verwitterung. Quarzsand für die Industrie muss mindestens 95 Prozent aus reinem Siliziumdioxid bestehen. Halterner Sand besteht zu 99,5 Prozent aus SiO2 . Quarz ist hart (mit einer Mohshärte von 7 gehört Quarz zu den harten Mineralen – als Bezugsgröße auf der bis 10 (Diamant) reichenden Skala nach Friedrich Mohs), chemisch stabil, witterungsbeständig und hat wegen der starken Bindung der Atome zueinander einen hohen Schmelzpunkt. Halterner Quarzsand gehört zu der Gattung der Industrieminerale. Diese sind etwas ganz Besonderes. Sie sind sofort – also ohne Stoffumwandlung – für industrielle Belange einsetzbar.

Das Unternehmen

Quarzwerke ist ein inhabergeführtes Familienunternehmen in der 4. Generation. Innovation und Tradition gehen bei den Quarzwerken Hand in Hand.

Industriemineral Quarz

Quarz ist wegen seiner vielfältigen Eigenschaften für viele Schlüsselindustrien ein wichtiger Rohstoff. Ohne ihn, wäre ein modernes Leben nicht denkbar.

Quarzgewinnung

Quarzwerke arbeiten nachhaltig, langfristig orientiert und verantwortungsvoll – während der Rohstoffgewinnung und bei der Renaturierung.

Gut für die Region

Naherholung am Silbersee II

Mit seinem traumhaften Sandstrand ist der Silbersee II ein ideales Naherholungsziel in der Region.

Bild Krötenschutz mit dem NABU

Krötenschutz mit dem NABU

Mitarbeiter unterstützen das Gemeinschaftsprojekt mit dem NABU zur Errichtung eines Krötenzaunes an der Werkstraße in Haltern.

Artenvielfalt durch Quarzgewinnung

Flächen auf denen Quarz oder anderen Industriemineralien gewonnen werden, können wertvolle „Lebensräume aus zweiter Hand“ sein und eine Vielzahl von Tier- und Pflanzenarten beherbergen, die in unserer ansonsten intensiv genutzten Kulturlandschaft selten geworden sind. Pflanzen, Insekten oder Vogel, die eine ständige Dynamik in der Natur benötigen, finden in einem Tagebau mit Quarzgewinnung einen geeigneten Lebensraum.

Die größten Uferschwalbenpopulationen in Deutschland kommen häufig in Tagebauen vor, wo sie steile sandige Wände finden. Einige Rohstoffgewinnungsstätten in NRW beherbergen 11 Amphibienarten auf kleinem Raum und damit über 60 % aller in dem Bundesland vorhandenen 18 Arten. In NRW sind vier Arten besonders auf Abgrabungen angewiesen: Gelbbauchunke, Geburtshelferkröte, Kreuz- und Wechselkröte besitzen in aktuellen und stillgelegten Abgrabungen die meisten und größten Vorkommen. Ohne ihre Existenz wäre die Zukunft dieser Arten in NRW noch ungewisser als sie es bereits ist.

Mittlerweile wissen viele Naturschützer um den seltenen Lebensraum Tagebau und haben gemeinsam mit der Industrie Maßnahmen entwickelt, diese seltenen Pflanzen und Tiere in Gewinnungsstätten zu fördern.

Quarzwerke Haltern ist Mitglied des Naturparks Hohe Mark Münsterland

Einer der größten Naturparks in NRW liegt dort, wo Rheinland, Münsterland und Ruhrgebiet aneinander grenzen. Auf über 1000 Quadratkilometern bilden Wald-, Wasser-, Park- und Folgelandschaften ein Areal, das für Tiere und Pflanzen und auch für die Menschen eine Bereicherung ist. Für Halterns Werkleiter Holger Gerling ist es eine Selbstverständlichkeit, dass Quarzwerke mitmachen: „Die Silberseen haben nicht nur eine besondere Anziehungskraft für Naherholungssuchende, sondern ziehen auch in den neu angelegten Rekultivierungsbereichen seltene Tiere und Pflanzen an. Gerade dieses Ensemble spielt im Naturpark eine wichtige Rolle und entspricht den Zielen der Naturparkbetreiber.“ Deshalb ist es für die Verantwortlichen des Naturparks erfreulich, dass eines der wichtigsten Wirtschaftsunternehmen in der Region den Naturpark unterstützt.

Aktuelle Berichte und Artikel aus der Quarzwerke Gruppe

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